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Veränderungsdynamik

Veränderungsdynamik   sind die Formen einer Veränderung, die sich über einen bestimmten Zeitraum ergeben. Die absolute Größe der Veränderung wird dabei subjektiv unterschiedlich wahrgenommen. Für die Stufen derVeränderungsdynamik ist sie nicht entscheidend. Die vier idealtypischen Dynamikbereiche reichen von der Ermittlung des Ausgangszustandes, über die Bewahrung des aktuellen Zustandes und die kontinuierliche Verbesserung bis zur radikalen Veränderung.

In der ersten Stufe, der Erkenntnis, wird der aktuelle Zustand bewusst gemacht und damit die Grundlage für die Stabilisierung oder Veränderung geschaffen. In der zweiten Stufe, der Balance, wird der aktuelle Zustand bewahrt, indem die Veränderung durch gezieltes Nachregeln unterdrückt wird. Ab der dritten Stufe, der Verbesserung oder der Veränderung erster Ordnung, finden erste kleine Veränderungen statt, die über einen langen Zeitraum in Form von kontinuierlichen Veränderungen zu großen Veränderungen führen können. In der letzten Stufe der Veränderungsdynamik, dem Wandel oder der Veränderung   zweiter Ordnung, finden radikale Veränderungen statt, bei denen Handlungen wegfallen, also nicht mehr getan werden, beziehungsweise durch neue Ansätze abgelöst oder sogar neu erfunden werden.

Ansätze zur Veränderungsdynamik finden sich im Changemanagement (z.B. Kaizen, Business-Process-Reengineering) oder im Systems Engineering (z.B. Vernetztes   Denken, Komplexitätsmanagement).
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