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Informationsflut

Informationsflut ist die Überlastung mit Information, die nur noch mit Mühen oder gar nicht mehr bewältigt wird. Die zu beherrschenden Daten fallen in Form physischer und elektronischer Post, Büchern, Artikel jeder Art, Sendungen in den Medien, Präsentationen und Datenbanken (z.B. Projekt- und Kundendaten) bei der täglichen Datenverarbeitung, Weiterbildung, in Gesprächen mit Anderen und beim Medienkonsum an.

Die Bedrohung ergibt sich aus der Menge, der Organisation und der mangelnden Qualität. Die Menge wird bestimmt durch immer mehr, immer schneller - einfach zuviel. Informationen werden ungenügend organisiert. Es fehlt hilfreiche Kontextinformation, ein klarer Fokus und der Hinweis auf persönliche Nützlichkeit. Die Qualität ist das größte Problem. Die Informationen stehen unauffällig nebeneinander und erzeugen das bedrohliche Gefühl von Überlastung. Zuviel Informationen, eine unübersehbare Menge an Altlasten, die nicht gelöscht werden, und Widersprüche, die sich aus der Vielfalt der Quellen ergeben, erzeugen die Flut.

Die Folgen für die Nutzer sind Orientierungslosigkeit, Selektionsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsmangel und Abstumpfung. Dies geht einher mit einem Werteverlust (bzgl. Offenheit, Relevanz, Prägnanz), der eine effektive Informationsverbreitung belastet. Ohne Offenheit die eigenen Informationen mit anderen zu teilen, sich auf das zu beschränken, was in dem jeweiligen Kontext relevant ist und eine prägnante Ausdrucksweise werden Informationen in der entsprechenden Qualität weiterverteilt. Dadurch tragen alle zur Erhöhung der Flut bei.

Vorgehensweisen zur Beherrschung der Informationsflut sind Strukturierung der Informationen, bewusstes Wissensmanagement, neue Lern- und Lehransätze, kompetente Nutzung von Suchmaschinen und vor allem Konzentration auf die Inhalte.

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